Tauchen – Mitmachen beim Naturschutz: So geht’s

Tauchen für den Naturschutz (c) Silke Oldorff
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Tauchen ist ein ganz besonderes Hobby: Unter Wasser kann man die Natur erleben und mal richtig abschalten. Jetzt kann man dabei auch gleichzeitig noch etwas Sinnvolles tun und beim Naturschutz mitmachen. Im Artikel verrate ich, wie das geht.

Tauchen für den Naturschutz

 

Wer gerne taucht, tut dies am liebsten im klaren Wasser – man will ja schließlich auch etwas von der beeindruckenden Unterwasserwelt sehen. Das gilt nicht nur für Taucher-Hotspots wie das Great-Barrier-Reef oder das Rote Meer.

Tauchen Naturschutz © Silke Oldorff Gewässer schlechte Sicht

© Silke Oldorff

Wer sein Hobby zwischen den Urlauben nicht vernachlässigen will, taucht auch gerne hierzulande in Binnenseen. Und da kann es mit der Sicht schon mal etwas schwieriger werden, wenn die Gewässer verschmutzt sind.

Taucher und Naturschützer haben also gemeinsame Interessen. Nun gibt es die Möglichkeit, beim Tauchen für den Schutz heimischer Gewässer aktiv zu werden:

Im Rahmen der Wassersportmesse „boot2016“ unterzeichneten auf der Bundesausbildertagung des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) Helmut Opitz, Mitglied des NABU-Ehrenpräsidiums, und VDST-Präsident Prof. Franz Brümmer eine Kooperationsvereinbarung zur Einführung eines gemeinsamen Spezialkurses „Tauchen für den Naturschutz“.

Es gibt also nun eine Tauchausbildung, die Tauchsport und Naturschutz miteinander verknüpft.

Helmut Opitz: „Wir brauchen mehr Naturschützer, die ihren Kopf unter die Wasseroberfläche stecken und der Öffentlichkeit berichten, wie es um unsere Gewässer bestellt ist“. Mit Hilfe von aussagefähigen Daten sollen Kommunen, Nutzer und Eigentümer zu einer Reduzierung von Gewässerverschmutzungen gebracht werden. Die Daten dafür können in Zukunft ehrenamtliche Sporttaucher generieren.
 

 

Tauchen: Spezialkurs für Naturfans

Der Spezialkurs „Tauchen für den Naturschutz“ wurde im Stechlinseegebiet im Norden Brandenburgs entwickelt und seitdem kontinuierlich ausgebaut. Speziell geschulte Sporttaucher helfen bei der Datengewinnung über den Zustand von Binnenseen anhand von Unterwasserpflanzen, die als Indikatoren für den ökologischen Zustand dienen.

Tauchen für den Umweltschutz © Silke Oldorff

© Silke Oldorff

Tauchen Umweltschutz anhand von Datensammlungen mit Pflanzen © Silke Oldorff

© Silke Oldorff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein spezielles Schulungsprogramm, das bereits 2008 erprobt wurde, sorgt dafür, dass die Daten dem Standart von Fauna-Flora-Habitat- und Wasserrahmenrichtline der EU entsprechen. Oder kurz gesagt: Dass die beim Tauchen gesammelten Daten auch wirklich für den Naturschutz genutzt werden und etwas verbessern können.

Weitere Informationen über das Projekt oder Schulungsprogramme gibt es hier.

 

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